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Die
Ausbildung des Andalusiers
Da Pferdesport, d. h. Ausbildung, Haltung,
Fütterung und Pflege ein erlernbares Handwerk ist, das auf einer sehr langen Tradition
beruht, deren Erfolge jederzeit belegt werden können, ist es immer wieder sehr
erstaunlich, wie viele Reiter sich bei Problemen von sogenannten Gurus, Flüsterern,
Geheimniskrämern in die Irre führen lassen.

Für viele Lektionen wie Piaffe,
Passage, usw. ist ein guter
Trainer vom Boden unabdingbar.
Foto © Branka Demsar
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Eine spezielle Iberische Reitweise, abgesehen von
der Doma Vaquera, gibt es nicht. Ganz im Gegenteil, selbst die Spanische Olympiaequipe
bedient sich deutscher Trainer mit klassischer Ausbildung. Daß sich der Andalusier
aufgrund seiner (noch) barocken Form für mache Lektionen besonders eignet, ändert in
keiner Weise den Ausbildungsweg.
Spezielle Gebisse, Zäume, Hilfszügel usw. braucht der Andalusier nicht. Es ist geradezu
unsinnig, diese sehr sensiblen Pferde von Anfang an auf Kandare oder mit Sereta zu reiten.
Ein gut angepaßtes Trensengebiß aus Metall, daß locker an den Lefzen endet, tut hier
beste Dienste. Meist passen Zäume in Vollblutgröße, jedoch muß man fast immer
Stirnbänder in Warmblutgröße verwenden.
Zum Sattel ist folgendes zu sagen: Zum Anreiten des jungen Pferdes eignen sich bestens gut
angepaßte Dressursättel (Sportsättel), die nicht zu hoch gepolstert sind, um einen
vernünftigen Kontakt zum Pferderücken herzustellen. Als Spezialsattel mit spanischem
Aussehen empfiehlt sich hier der "Iberosattel", der aus einem klassischen
Dressursattel entwickelt wurde und dessen Vorteile in sich trägt.
Vorwärts, ruhig, gerade: Diese Grundbegriffe der Ausbildung
gelten auch für den Andalusier. Die Grundgangarten müssen zunächst einmal gefestigt
werden, Losgelassenheit ist unser Ziel. Wie durch ein Wunder kann dann auch der Andalusier
den Rahmen erweitern, die Tritte verlängern. Wollen wir ein Pferd mit tollen Gängen?
Oder einen Hampelmann? Die klassischen Trainigsmethoden bringen nicht nur eine sichtbar
bessere Ausbildung, sie tragen besonders zur schonenden Kräftigung von Sehnen und
Muskulatur und somit zur Gesunderhaltung des Pferdes bei.
Literatur gibt es in großer Zahl. Die Richtlinien für Reiten und Fahren bieten hier
schon günstige Hilfestellung. Für Fortgeschrittene ist ein Blick in "Das Gymnasium
des Pferdes" von Steinbrecht sicherlich interessant.
Interesse am Training? Spanischer Schritt , wie fängt man an? Fliegender Wechsel,
was ist zu beachten? Traversale, wie kommt die Biegung zustande? Passage/Piaffe, die
ersten Tritte, Levade, wie wird sie entwickelt?
Kommen Sie doch einmal vorbei. In unserem Ausbildungsstall in D 83119 Stockham können Sie
Andrea Kahn bei der Trainingsarbeit beobachten und Fragen stellen. Nach Anmeldung geben
wir Ihnen gerne einen Termin.
Probleme beim Ausbilden Ihres Pferdes?
Geht nicht durchs Genick, kaut nicht ab oder
hat die Tendenz zu steigen?
Hier kann der
Ò
Ausbildungszügel wertvolle Dienste leisten. Durch den
elastischen Einsatz wird alleine durch bloßes gegenhalten das Pferd zum
abkauen angeregt. Der Zügel gleicht eine unruhige Hand weitgehend aus und
unterstützt selbst den Profi bei der Ausbildung von gebißempfindlichen
Pferden. Der
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Ausbildungszügel wird in Deutschland im Sattler-Meisterbetrieb
größtenteils in Handarbeit hergestellt und kann in jedes Gebiss einfach
eingehängt werden. Preis: 85,-- EUR incl. Versand in Deutschland.
Bezugsquelle:
Ò , Eichenstraße 14, 83132 Pittenhart
Tel.:+49 8624/4666 Fax +49 8624/2996,
herbert.kahn(at)andalusier.tv
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